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Funktionsdiagnostik & - therapie

Craniomandibuläre Dysfunktionen

Begriff

Der Begriff „craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD)“ umfasst eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich, die mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen dieser verbunden sein können.

Behandlung

Aufklärung über die Zusammenhänge

Allein die Aufklärung über Ursachen der Beschwerden ist für viele Patienten sehr hilfreich. Sie beruhigt in den meisten Fällen die Patienten, dass keine bösartige Erkrankung vorliegt und dass gute Möglichkeiten der erfolgreichen Behandlung bestehen. Voraussetzung hierfür ist in der Regel von Seiten der Patienten, dass eine gründliche Untersuchung erfolgt ist und insofern die (zahn)ärztliche Einschätzung auf einer soliden Diagnostik beruht.

Schienentherapie

Ein sehr wirkungsvolles Mittel zur Behandlung von CMD sind so genannte Okklusionsschienen. Sie schützen die Zähne dauerhaft vor weiterer Abnutzung. Zudem „entspannen“ sie die Kaumuskulatur beim Pressen/Knirschen.
Welcher Schienentyp für Sie der richtige ist, muss durch klinische Untersuchungen herausgefunden werden.

Medikamente

Medikamente können bei akuten Schmerzen eine Linderung erzielen und die funktionstherapeutische Behandlung wirksam unterstützen.
Medikamente ersetzen aber nicht die sorgfältige Ermittlung der Ursache für die Beschwerden. Überlassen Sie die Auswahl des geeigneten Präparates und der entsprechenden Dosierung und Dauer der Behandlung Ihrem Zahnarzt/Arzt.

Physiotherapie

Bei der initialen Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen können physiotherapeutische Maßnahmen oft eine sehr gute Hilfe leisten. In Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten können schmerzhafte Erkrankungen der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenkes erfolgreich behandelt werden. Außerdem können Physiotherapeuten Übungen einstudieren.

Behandlung von Bruxismus (Knirschen)

Mit Okklusionsschienen können Überlastungen einzelner Zähne abgemildert und Substanzschäden an den Zähnen verhindert werden.
Okklusionsschienen können die Intensität des Bruxismus um bis ca. 50 % absenken.